Rund 50 engagierte Menschen kamen am 31.10.2025 zum „Bar Camp“ in unseren Räumen zusammen – mit neun Projektideen, von denen eine sogar spontan am Abend entstand. Viele der Impulse knüpften an die Stadtteilkonferenz 2024 an. In lebhaften Kleingruppen wurden Ideen geschärft, neue Mitstreiter*innen gewonnen und einige Projekte feierten einen echten Neustart.
Die Ergebnisse:
- Begegnung & Spaziergänge mit Bewohnerinnen und Bewohnern aus Haus Steinbach: Mit frischer Energie und neuen Interessierten fand bereits kurz nach dem Bar Camp das erste Treffen bei frischen Waffeln statt. Neben Einzelpersonen möchte sich auch eine Mehlemer Jugendgruppe einbringen. Die Mehlemer Senioreneinrichtung Haus Steinbach lädt z.B. mittwochs um 13 Uhr zum XL-Miniatureisenbahn-Treffen ein, zusätzlich ist ein offener Stricktreff in Planung.
- Beetpatenschaften: Neue und erfahrene Beetpat*innen sowie ein Vertreter des Grünflächenamts identifizierten mithilfe der neuen Kartografie geeignete Beete, diskutierten Gießwasserzugänge und dachten über Kooperationen mit Schulen nach.
- Schmetterlingsgarten „Im Gries“: Das kleine Gärtchen in einer Lannesdorfer Wohnsiedlung soll wieder aufblühen – mit Bestandsbeobachtung, neuen Wegen, Sandarium und Käferkeller. Für den Frühling ist ein Gartenfest mit Blumensäen, Kinderschminken, Kuchenbuffet und Spielekiste in Überlegung.
- Boulebahn Mehlem: Der Bau durch die Stadt Bonn wurde bereits angestoßen. Die Gruppe möchte Turniere und Aktionen – etwa beim Bunten Dinner – integrieren und damit Begegnung zwischen Generationen und Kulturen stärken.
- Mehr Raum für Kultur: In der neu zusammengekommenen Gruppe gab es einen großen Ideenreichtum: vom interkulturellen Café über Kalligrafie-Workshops bis zur kulturellen Nutzung des ehemaligen Sparkassen-Gebäudes.
- Bunte Dinner in Lannesdorf & Mehlem: Nach dem gelungenen Auftakt 2025 laufen nun die Planungen für 2026. Beide Gruppen sammelten kreative Erweiterungsideen und sprachen über die Finanzierung. In Mehlem entstand zudem der Wunsch, noch mehr unterschiedliche Menschen aktiv einzuladen und das Kennenlernen untereinander zu stärken.
- Grenzenlos kochen: Wiederbelebt durch das Bar Camp plant die Gruppe interkulturelle Kochrunden mit anschließender Verkostung.
- Straßenraumgestaltung: Die spontan eingebrachte Idee fand sofort Anklang. Visionen wurden gesammelt und nächste Schritte definiert – etwa Anfragen zu Bürgeranträgen und städtischen Prozessen. Wichtig war allen eine konstruktive Diskussion, in der weder Auto noch Fahrrad „verteufelt“ werden.
Wer sich einer Gruppe anschließen möchte, kann sich jederzeit bei uns melden – wir vernetzen gerne weiter!
Der Abend klang bei Suppe und Getränken aus. Viele Gespräche vertieften sich, neue Kontakte entstanden – ein inspirierender Abschluss eines bewegenden Bar Camps.